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Was ist eine
Schwitzhütte ?
Die
Schwitzhüttenzeremonie war bei den Indianern Nordamerikas, wie auch
bei vielen anderen Völkern, gebräuchlich und diente der
zeremoniellen Reinigung. Die Schwitzhütte ist eine aus
Haselnussruten gefertigte, kuppelförmige Hütte.
Das
Schwitzhüttenritual beginnt mit der gemeinsamen Vorbereitung: Holz
und Steine werden vorbereitet, die Schwitzhütte mit Decken abgedeckt
und das Feuer hergerichtet.
Während des Rituals werden die
ausgesuchten Steine in der Feuerstelle erhitzt, zu den
TeilnehmerInnen in die Schwitzhütte getragen, mit Kräutern bestreut
und mit Wasser übergossen. Diesen wiederholten Vorgang begleiten
Gebete, Trommeln und Gesang. Es gibt meistens drei bis vier Runden
mit speziellen Themen.
Worum geht’s?
Es gibt ein Wort,
das wir alle ständig verwenden – ohne zu wissen, was es bedeutet.
Was uns allerdings nicht daran hindert, unser ganzes Leben darauf
aufzubauen. Dieses Wort ist „Ich“ und dieses "Ich" trennt uns vom
Rest des Universums und den wunderbaren Kräften, die in ihm wirken.
Diese Trennung ist es, die uns krank macht und uns mehr oder weniger
verwirrt durchs Leben stolpern läßt.
Dieses
"Ich" beweglicher zu machen, den eigenen Weg zu finden, dieses "Ich"
– anstatt als Panzer – eher wie ein weites Kleid zu tragen – das ist
der Zweck dieser zyklisch stattfindenden Schwitzhütten. Sie sind
eine Unterstützung dabei, uns aus der Erstarrung zu lösen, uns
wieder mit den ursprünglichen Rhythmen, den Rhythmen der Erde und
den Rhythmen unserer eigenen individuellen Natur, bewegen zu
lernen.
Diese nicht-traditionellen Schwitzhütten
sind ein Reinigungs-Ritual für Menschen unserer Zeit und unserer
Kultur. Es geht darum, über dieses "Ich" hinauszugehen und mit
Erfahrungen von Verbundenheit, von Weite, von Ganzheit und
Vollständigkeit in Berührung zu kommen.
Wir
streben nichts an, wollen nichts erreichen. Es hat keinen Sinn, all
dem, was wir bereits haben und was wir bereits sind, noch mehr
hinzuzufügen. Das Wesentliche war immer schon da, es ist allerdings
verdeckt von all dem, was dem "Ich" so wichtig ist. Wir schwitzen,
um etwas loszulassen, wir schwitzen um uns selbst loszulassen und
auf diese Weise Platz zu schaffen – für die mächtigen Bewegungen und
Rhythmen der Lebenskraft, für den Großen Geist, für das Große
Geheimnis, für Gott, für die große Mutter – wie auch immer Du es
nennen magst. Das ist alles.
Anmeldung:
info@rhytmotop.at oder 02987/24316 bis 2 Wochen vor der
Schwitzhütte
Ort:
rhytmotop, Wolfshoferamt 74,3572 St. Leonhard
Preis:
20 – 30
€ (selbst bestimmen)
Schwitzhüttenleitung: Christian Ponleitner
Mitzubringen sind:
Kleidung
für Aufenthalt in der Natur, 2
Handtücher – eines für die Hütte, eines zum Abtrocknen, ein
wenig Essen und Trinken für ein gemeinsames kaltes Buffet, ein
kleines Geschenk für die Feuer-Person
Weglassen: Drogen,
Handy, Freiwilliges Fasten bzw. freiwilliges Weglassen von
Gewohnheiten, die Du für schädlich hältst.
Vorbereiten: Im
Prinzip geht es bei dieser Form der Schwitzhütte um Reinigung und es
sind keine besonderen Vorbereitungen dafür nötig. Es gibt für Dich
aber die Möglichkeit, persönliche Schwerpunkte zu setzen: Wenn Du die
Schwitzhütte dazu nutzen willst ein persönliches Anliegen zu klären,
ist es hilfreich, es zuvor so gut wie möglich auf den Punkt zu
bringen. Du kannst auch für jemand anderen zum Schwitzen kommen.
Auch in diesem Fall ist es sinnvoll, wenn Du so genau wie möglich
weißt, worum es Dir dabei geht.
Fragen:
Solltest
Du Fragen zur Hütte haben – bezüglich Ablauf, Hintergrund,
Vorbereitungen, Möglichkeiten – ist Dein Anruf willkommen.
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